Computer

Mit Computern beschäftige ich mich seit meinem 15ten Lebensjahr. Zugegeben würde man das aus heutiger Sicht nicht mehr als „Computer“ bezeichnen. Mein erster Kontakt war ein ZX81 von Sinclair. Dieser hatte 1 Kbyte RAM und 8KByte ROM. Das einzige was lief war dieses ZX81-Basic. Aber immerhin, das Booten dauerte nur 2 Sekunden. Schon bald merkte ich das 1 Kb Ram viel zu wenig war und ich wünschte mir zu Weihnachten eine 16 KB Speichererweiterung. Mein Schwager versorgte mich damals mit verschiedenster Hardware. So waren bald eine externe Tastatur und eine 8-Bit Pio dran. Kurz darauf erfolgte der Umstieg auf den größeren Bruder dem ZX Sprectum, mit 48 KB Ram und Ministreamer. Aus heutiger Sicht hat jedes Handy mehr Leistung.


1985 hatte ich meinen ersten „großen“ Computer. Ich hatte mir nach längerem einen ATARIS ST 512 gekauft. Darauf folgten ein ST 1024 und ein Mega ST 2, den ich dann auf 4 MByte aufbohrte. Mit diesem Computer hatte ich meine ersten Erfolge mit einer richtigen Programmiersprache. Unter Pascal entwickelte ich mir einem Arbeitskollegen ein Programm zur Arztabrechnung. Mein Mega ST hatte vieles was bei den PCs erst viel später kam.


Irgendwann hab ich - wieder von meinem Schwager - meinen ersten DOS-PC bekommen. Ein i386 mit CGA-Grafik, 2 MB RAM und 20 MB Platte. Im Laufe der Zeit habe ich fast alle CPU-Generationen durchlaufen. Ebenso die verschiedensten Betriebssysteme von Dos 3.3, 4.0, 5.0, 6.x über Windows 3.0, 3.1, 3.11, NT 3.51, NT 4, Win95, Win98 über Windows 2000 bis Windows XP und 2003. Zwischendurch machte ich auch Abstecher zu OS/2 und Linux


Derzeit besteht unser „Rechenzentrum“ aus

2 Servern,

einem Arbeitsplatz PC,

2 Notebooks,

einem Fernseh PC und einem

Steuer-PC für unser Aquarium.

Auf den meisten Kisten läuft mittlerweile Linux, da dies erstens nichts kostet und zweitens weniger Probleme bereitet.


Trotz des enormen Technologiewachstums war dennoch früher alles irgendwie einfacher. Es gab zwar auch Sicherheitslücken aber die haben im Prinzip niemanden interessiert, schließlich gab es für Otto-Normal-Verbraucher noch kein Internet. Aber was soll’s wir lieben unseren monatlichen „Patchday“ ;-)

Außerdem hatte man nach dem Anschaffen neuer Hardware nicht schon nach einem halben Jahr das sichere Gefühl völlig veralteten Schrott zu Hause stehen zu haben weil die Entwicklung doch noch nicht so rasend schnell voranschritt. Aber irgendwie muss die Wirtschaft ja angekurbelt werden…

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